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Unser Buchtipp: "Die 10 Gebote für bepflanzte Gesellschaftsaquarien" von Peter Schwindt

Wir möchten an dieser Stelle ein Buch vorstellen, dass in keiner Aquaristik-Bibliothek fehlen sollte: "Die 10 Gebote für bepflanzte Gesellschaftsaquarien" von Peter Schwindt.

Das Buch ist erschienen unter der ISBN 978-3-86659-100-4 im "Natur und Tier Verlag".

Hier werden verständlich und übersichtlich die Grundkenntnisse der Aquaristik vermittelt. Sowohl für Aquaristik-Einsteiger als auch für "alte Hasen" ein lesenswertes Buch.

 

Der Autor selbst versteht sein Buch als einen "aquaristischen Schnellkurs", da hier auf die häufigsten Fehler eingegangen wird, die oft bei Einsteigern zur Aufgabe dieses schönen Hobbys führen.

Seine Erfahrung bezieht der Autor aus seiner 25-jährigen Praxiserfahrung im eigenen Aquaristik-Fachgeschäft,

als Dozent der VHS Dortmund zum Thema Aquaristik und Autor zahlreicher Fachbeiträge.

So findet man in diesem Buch Fachwissen und praktischen Rat in leicht verständlicher und auch für Einsteiger nach-vollziehbarer Form. Und das Ganze auch noch zum fast unschlagbaren Preis von nur 9,80 Euro.

Hier finden Sie dieses Buch in unserem Shop.

 

Internet, zoologische Fachhandels- und aquaristische Liebhaberpresse scheinen sich einig in der Bewertung eines Buches, daß im Internet (Aquanet.tv/Amazon.de) als entweder „Highlight auf dem Buchmarkt“ oder sogar als „Das beste Anfängerbuch seit Langem“ gehandelt wird. In der Tendenz ähnlich auch die Bewertung im ZZA, dem Zoologischen Zentralanzeiger, der dieses Buch für „ideal geeignet“ hält, „mit jedem Einsteigerset verkauft zu werden“. Und selbst die altehrwürdige DATZ urteilt: „Was hier geschrieben steht hat Hand und Fuß“ und empfiehlt das Buch nicht nur als „Leitfaden und Gebrauchsanweisung für das erste Aquarium“ sondern legt es auch „dem künftigen Fachpersonal der Branche ans Herz“.


Mehr zum Autor und seinem Buch inklusive aller Top-Bewertungen, die ihm inzwischen bei Buchbesprechungen im Internet sowie in der zoologischen und aquaristischen Liebhaberpresse zuteil wurden, erfahren Sie auf seiner Homepage:: www.aquaristik-knowhow.de

 

 

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Mooskugeln - Eine runde Sache

Mooskugel (Aegagropila linnaei, Cladophora aegagropila )

 

Mooskugeln sind eine mittlerweile beliebte Pflanzenart, die eigentlich zu den Algen gehört.

Algen? – Wollen wir eigentlich Algen im Aquarium? Nur bestimmte Algen stören unser ästhetisches Empfinden.

Vor allen Dingen dann, wenn eine Sorte Algen überhand nimmt und unsere schönen Pflanzen überwuchert. Dann ist die Freude am Aquarium schnell getrübt und Frust kommt auf!

 

Wie bei vielen Dingen ist Vorbeugen besser, als mit chemischen Keulen die Biologie des Aquariums durcheinander zu bringen. In einem gut laufenden Aquarium ist die leichte Form der Grünalge, welche uns zum Scheiben putzen zwingt, an und für sich ein Zeichen dafür, dass im Aquarium alles in Ordnung ist.

 

Die Mooskugeln können helfen, im Aquarium Nitrat und Nitrit abzubauen. Das können andere Pflanzen natürlich auch, könnte man da einwenden. Aber es ist einfach so, eine Pflanze mit einer sehr großen Oberfläche, wie sie die Mooskugel nun mal hat, kann anderen Algen die Nährstoffe wegnehmen. Es ist daher durchaus sinnvoll in jedem Aquarium ein paar Mooskugeln zu pflegen. Diese sind nicht nur nützlich, sie sehen auch noch dekorativ aus.

 

Garnelen, Zwerg-Krebsen und Jungfischen bieten die Mooskugeln Versteckmöglichkeiten und Nährstoffe, welche diese zu ihrer Entwicklung benötigen.

 

Damit die Mooskugel ihre schöne runde Form behält, sollte diese öfter gedreht werden. Es empfiehlt sich, die Mooskugel alle 3-4 Wochen im lauwarmen Leitungswasser leicht auszuspülen. Dabei darf die Mooskugel nicht zu stark gedrückt werden, denn sie ist kein Schwamm sondern eine lebende Pflanze. Da die Mooskugel innen hohl ist, schwimmen sie anfangs an der Wasseroberfläche, sinken dann aber nach einiger Zeit zu Boden.

Mooskugeln benötigen keine starke Beleuchtung, sie mögen eher schattige Plätze und keine sehr hohen Temperaturen.

 

Mooskugeln vermehren sich durch Ableger, allerdings wachsen die Mooskugeln nicht sehr schnell (max. 1cm/Jahr) und das dauert daher recht lang.

 

Mooskugeln finden Sie in unserem Shop: hier klicken

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UV-Wasserklärer - Hilfe und Tipps

UV – Wasserklärer

 

Wie sinnvoll ist die Anwendung eines UV-Wasserklärers in der Aquaristik?

Zuerst mal eine Erklärung über die Funktionsweise eines UV-Klärers.

Ein UV-Wasserklärer besteht im wesentlichen aus einer Glasröhre, dem sogenannten „Brenner“. Dieser ist in einer Licht- und Strahlungsschutzhülle untergebracht. Ein Zwischenraum ermöglicht es, dass Aquarienwasser an dem Brenner vorbeiströmen kann. Das Wasser, welches an dem Brenner vorbeiströmt, kann mittels einer eigenen Pumpe durch den UV - Wasserklärer geleitet werden, oder es besteht die Möglichkeit einen UV - Klärer in einen vorhandenen Außenfilterkreislauf zu integrieren (z.B. Startec UV-Wasserklärer).

Dabei muss der UV - Klärer im Filterauslauf angeschlossen werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die nützlichen Bakterien im Filter NICHT geschädigt werden.

Der UV – Klärer mit eigener Pumpe (z.B. AA-UV-Wasserklärer) hat den Vorteil, dass die Pumpe von der Fließgeschwindigkeit her, dem UV – Klärer angepasst ist. Je langsamer das Wasser fließt, je höher ist die Wirkung der UV - Strahlung.

Die UV-Strahlung bewirkt, dass vorbeifliessendes Wasser von Mikroorganismen, Algen und Keimen befreit wird. Diese werden durch die Strahlung geschädigt oder abgetötet. Bei zu schnellem Wasserdurchlauf ist die Wirkung entsprechend geringer.

Im eingelaufenen Aquarium sind im ganzen Becken nützliche und unerwünschte Bakterien vorhanden. Ein UV - Klärer ist dazu da, den sogenannten Keimdruck im Becken zu verringern. Ein wichtiger Aspekt ist die Entfernung von unerwünschten Schwebealgen aus dem Wasser. Dies gilt gleichermaßen auch für Seewasserbecken und  Teichfilteranlagen.  

 

Die Bedenken, dass auch die nützlichen Bakterien zerstört werden und das Wasser zu steril wird, sind insofern unbegründet, da der UV-Wasserklärer immer nur die Bakterien/ Algen vernichtet, welche sich schwimmend im Wasser bewegen. Bakterienkulturen, welche sich im Bodengrund oder an den Einrichtungsgegenständen befinden, werden nicht zerstört. Es findet immer nur eine Teilentkeimung statt. Aber gerade bei Algen oder Krankheitserregern, welche sich durch frei schwimmende Sporen oder Keime im Wasser vermehren, erzielt man gute Ergebnisse und kann die oft explosionsartige Vermehrung eindämmen.

 

Es ist sinnvoll, den UV-Wasserklärer entweder im Dauerbetrieb zu verwenden oder für einen gewissen Zeitraum, zum Beispiel bei einer Algenplage, dem Auftreten von Krankheiten oder einer Bakterientrübung. Das stundenweise Einschalten sorgt zwar vorübergehend für klares Wasser, ist aber nicht sinnvoll, da die Bakterienkonzentration schon nach kurzer Zeit wieder auf dem ursprünglichen Niveau liegt.

Außerdem verkürzt das häufige Ein-und Ausschalten die Lebensdauer der UV-Lampen.

Bei UV-Wasserklärern mit eigener Pumpe muss man zudem beachten, dass nach jedem Ausschalten der UV-Klärer entnommen und gründlich gereinigt werden muss.

 

 

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Durchlüfterpumpe richtig angeschlossen?

Häufig treten beim Anschließen von Luftapparaten unvorhergesehene Probleme auf. Meistens sind diese aber vermeidbar, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet.

Ich möchte hier bewusst nicht auf die verschiedenen Marken und Preise eingehen. Das kann jeder für sich selbst entscheiden

 

Wenn wir ein Aquarium im Wohnbereich haben, möchten wir es natürlich immer leise haben. Die Fische sind es ja auch und wir wollen uns beim Anblick unserer Tiere entspannen und erfreuen und nicht über einen laut brummenden Luftapparat ärgern.

Wenn man es sich leisten kann einen elektronisch geregelten Apparat einzusetzen, ist man immer am besten bedient.

Wenn der Apparat einen Doppelausgang hat, kann man diesen mit einem T – Stück zu einem Ausgang verbinden, sofern man nur einen Anschluss für ein Becken benötigt. Sollte der Apparat unter dem Becken platziert werden, muss man eine Rückschlagklappe in die Luftzuleitung einbauen. Damit verhindert man das Zurücklaufen des Wassers bei Stromausfall oder bei einem Membrandefekt. Also eine sinnvolle Sicherheitsmaßnahme.

Man kann dann bei laufendem Betrieb die Pumpe über den Elektronikregler nach Bedarf hoch oder runter regeln. In diesem Fall hat man eine sehr leise laufende Pumpe garantiert.

 

Doch nun zu den kleinen Pumpen ohne Regler.

Trotz kleiner Bauweise sind die heutigen Membranpumpen relativ leistungsstark. Aber ohne Regelung können wir die oft weniger benötigte Luftmenge nicht vernünftig runterregeln. Wenn wir den Druck einfach mit einer Schlauchklemme reduzieren, tun wir uns und der Membranpumpe keinen Gefallen. Sie wird dann entsprechend brummen und die Membrane macht das auch nicht lange mit.

Aber es gibt einen kleinen Trick, indem man nach der Rückschlagklappe einen Verteiler anschließt und den nicht benötigten Druck über den Verteilerhahn abblasen lässt. Somit kann man eine ungeregelte Pumpe ohne zu starken Gegendruck laufen lassen. Um das störende Geräusch des Abblasens zu vermindern, kann man den nicht benötigten Druck über einen Schlauch in ein Tuch oder einen Schwamm blasen lassen.

Den Luftapparat kann man zur Geräuschdämmung auch auf einen Schwamm stellen. Bitte nicht einwickeln, dies führt sonst zum Überhitzen der Membranen. Diese werden dann vorzeitig porös, reißen ein und der Druck ist weg.

 

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Das "Einfahren" eines Aquariums

„Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt“ (chin. Sprichwort)

Der chemische Prozess, welcher in einem Aquarium stattfindet bezeichnet man als „Nitrifikation“

Dabei wird zuerst Ammoniak (NH3) mit molekularem Sauerstoff in Nitrit (NO3) oxidiert, welches dann in Nitrat (NO2) oxidiert wird. Nitrat wird von den Pflanzen zum Wachstum benötigt, hohe Mengen von Nitrat können allerdings auch ein unerwünschtes Algenwachstum herbeiführen.

Während Nitrit schon in kleinsten Mengen hochgiftig für die Fische ist, schadet Nitrat bis zu einer Konzentration von 25 mg/l nicht.

Verantwortlich für diese Oxidationsprozesse sind Bakterien, im wesentlichen Nitrosomonas, Nitrosopira (Umwandlung von Ammoniak in Nitrit) und Nitrobacter, Nitrospira (Umwandlung von Nitrit in Nitrat).

Diese Bakterienstämme müssen sich erst im Aquarium entwickeln.

In unserem Leitungswasser sind schon einige wenige Bakterien enthalten, auch mit Einrichtungsgegenständen, Kies und Pflanzen gelangen einige Bakterien in das Aquarium.

Allerdings ist die Anzahl dieser Bakterien nicht ausreichend.

Diese Bakterien müssen sich so vermehren, dass ein Gleichgewicht entsteht.

Dazu brauchen die Bakterien natürlich Nährstoffe (Ammonium und Nitrit):

Nährstoffe finden die Bakterien im Leitungswasser und in absterbenden Pflanzenteilen. Schnecken werden leider häufig nur als Plagegeister angesehen, aber auch sie produzieren Nährstoffe für Bakterien.

Es reicht also nicht, ein leeres Aquarium mit Wasser zu füllen und einfach stehen zu lassen.

Das Aquarium muss befüllt und eingerichtet werden mit Bodengrund, Pflanzen und eventuell Wurzeln und Steinen. Beleuchtung sowie Pumpen zur Filterung und Durchlüftung müssen angeschlossen werden.

Dann sollten Bakterien eingebracht werden, entweder mit Filtermulm aus einem bereits eingefahrenen Aquarium oder mit im Handel erhältlichen Bakterienkulturen (Filterstart o.ä.).

Damit diese Bakterien „Futter“ finden, sollte man eventuell eine minimale Dosis Futter in das Aquarium geben.

Aber auch mit diesen Bakterienkulturen darf man nicht sofort Fische einsetzen. In der ersten Zeit wird der Nitritgehalt ansteigen, das Maximum wird „Nitritpeak“ genannt. Erst wenn dieser wieder gesunken und nicht mehr nachweisbar ist, können Fische eingesetzt werden.

Dieser Prozess dauert im Durchschnitt 2-4 Wochen (unter Umständen auch etwas länger).

Auf keinen Fall sollte man während dieser Einfahr-Phase Mittel zur Algen-oder Schneckenbekämpfung einsetzen. Ein vorübergehendes Algenwachstum ist während des Einfahrens nicht unnormal und verschwindet in der Regel wieder.

Schnecken sind durchaus für das biologische Gleichgewicht im Aquarium nützliche Tiere, eine übermäßige Vermehrung kann man mit Schneckenfallen oder den Einsatz von Raubschnecken (z.B. Anentome Helena) auf natürliche Weise verhindern. Chemische Schneckenbekämpfungsmittel enthalten meist Kupfer, welches für viele Aquarienbewohner schädlich ist.

 

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Tipps zum Nano-Aquarium

Das Nano-Aquarium – Platz ist in der kleinsten Hütte?

 

Über das Thema „Nano-Aquaristik“ kommt es immer wieder zu recht kontroversen Diskussionen.

Zum einen halte ich es für falsch, Becken unter 54 Liter generell als nicht artgerecht abzulehnen, da diese festgelegte Grenze von 54-Litern doch recht willkürlich ist und ein 54-Liter Becken durch das Einsetzen von zu vielen oder unpassenden Fischen genauso zur Tierquälerei werden kann.

Auf der anderen Seite gibt es sicherlich etwas Erklärungsbedarf zu den Nano-Becken, vor allem für Aquaristik- Neueinsteiger. Nano- Aquarien sind mittlerweile zu einem Modetrend geworden, die Gründe dafür sind, dass diese „Minis“ doch erheblich kostengünstiger und platzsparender sind als Großaquarien.

 

Vor allem eigenen sich die Mini-Aquarien natürlich zur Haltung von Zwerggarnelen oder Zwergkrebsen.

Fische, die man dauerhaft artgerecht in kleinen Aquarien halten kann, gibt es nicht sehr viele. Ein Kampffisch (in der Regel Einzelgänger), einige Killifischarten oder Zwergfische, welche eine max. Endgröße von 2-3 cm erreichen wie z.B. Microrasboras, kann man durchaus auch in Aquarien von 30-40 Liter halten.

Man sollte aber dabei bedenken, dass „weniger mehr ist“, da einige Garnelen-und Fischarten durchaus die Tendenz zur Massenvermehrung haben, sollte man sich vorher Gedanken machen, wo man gegebenenfalls die Nachzuchten in liebevolle Hände abgeben kann.

Wie auch bei größeren Aquarien sollte man sich auf jeden Fall vor dem Erstbesatz über die Endgröße und die Ansprüche der geplanten Tiere informieren.

 

Wir selbst nutzen Aquarien unter 54 Liter zur Separation für die Zuchtvorbereitung, Jungfischaufzucht, Pflege von Zwerggarnelen oder Schnecken.

Gerade bei der Jungfischaufzucht und der Separation von Weibchen, die ablaichen wollen, bietet ein schön eingerichtetes und bepflanztes Nano-Aquarium einige Vorteile zu den üblichen „Ablaich-oder Aufzuchtkästen“.

 

Bei der Jungfischaufzucht ist es wichtig, dass die Jungfische mehrmals täglich gefüttert werden und das Territorium zur Futtersuche nicht zu groß ist, tägliche Teil-Wasserwechsel sind dann allerdings Pflicht. Das ist in kleinen Becken natürlich besser machbar als in einem großen Gesellschaftsbecken.

 

Nano-Aquarien erfordern etwas Fingerspitzengefühl, was die Fütterung und die Erhaltung des biologischen Gleichgewichts betrifft.

Bei der Fütterung ist zu beachten, dass nur soviel gefüttert werden darf, dass keine Reste zurückbleiben, da diese das Wasser belasten und zu Fäulnisprozessen führen können.

Die Wasserwerte sollten mindestens einmal wöchentlich kontrolliert werden (kann man problemlos mit im Handel erhältlichen Schnelltests durchführen).

Während im Vorgänger des Nano-Aquariums, dem Goldfischglas meist ein einzelner Goldfisch ohne Sauerstoffzufuhr, Beleuchtung und Filterung meist ein recht trostloses und kurzes Dasein fristete, bietet die heutige Technik (T5-Beleuchtung, kleinste Filter, Mini-Heizer, Durchlüfter-und Strömungspumpen) ideale Voraussetzungen für den erfolgreichen Betrieb eines Nano Aquariums.

Ein Nano-Aquarium ist eine Bereicherung für jeden Naturliebhaber. Meist ist so ein kleines Becken auch der Einstieg in das faszinierende Hobby „Aquaristik“, denn auch hier gilt „Ein Aquarium kommt selten allein“.



 

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Tipps für Ihr erstes Aquarium

Das Aquarium- ein verlorenes Paradies?

 

Der bekannte Zoologe Konrad Lorenz, war der Meinung, dass das Grundmotiv für den Wunsch ein Haustier zu halten, „der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies“ entspringt.

Sicherlich gibt es nichts Entspannenderes als nach einem arbeitsreichen Tag, beim Blick in die beschauliche Unterwasserwelt den Alltag und den Stress zu vergessen.

Man sollte aber dabei nie vergessen, dass in erster Linie Verantwortung für lebende Tiere übernommen wird.

 

Häufig wird die Freude gerade bei Neueinsteigern dann leider schnell getrübt, wenn die ersten Fische sterben, das Becken veralgt und die Pflanzen auch nicht so wachsen, wie sie sollten. So gleicht das  Unterwasser-Paradies dann eher einer grünen Hölle.

Die Schuldigen sind dann meist schnell gefunden:

  • Der Verkäufer, weil er nicht richtig beraten hat.
  • Die Wasserwerke, weil das Wasser eben schon schlecht aus der Leitung kommt.
  • Die Fische selbst, weil sie sowieso krank waren, und die Pflanzen waren auch schon vorher nicht in Ordnung.

 

Spätestens jetzt teilt sich die Gemeinde der Neu-Aquarianer in zwei Lager. Zum einen die Menschen, welche es eben als gegeben betrachten, alle 2-3 Monate den Bestand an Fischen und Pflanzen zu erneuern (der Blumenstrauß in der Vase hält ja auch nicht ewig) – und zum anderen die Menschen, welche sich ernsthaft mit der Frage beschäftigen, wie man ein Aquarium richtig pflegt.

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Daher möchte ich hier einmal kurz zusammenfassen, was man unbedingt vor dem Erstkauf eines Aquariums beachten sollte:

  • Man sollte sich einen geeigneten Standort für das Aquarium aussuchen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da dies zu unerwünschtem Algenwuchs führen kann. Außerdem sollte man sich über die Tragfähigkeit des Fußbodens/ Deckenlast informieren, da große Aquarien ein beträchtliches Gewicht erreichen können.
  • Wasserwerte kann man am einfachsten bei seinem Wasserversorger erfragen. Für die Entscheidung, welche Fische man einsetzen möchte, sind vor allem der ph-Wert, die Gesamthärte und die Karbonathärte wichtig, diese kann man mit im Handel erhältlichen Schnelltests (Tropfen oder Teststreifen) selbst messen. Am einfachsten ist es, wenn man den geplanten Fischbesatz auf die vorhandenen Wasserwerte abstimmt. Natürlich kann man das Wasser auch den Bedürfnissen der  Fische anpassen, wenn die Wasserwerte nicht für die gewünschten Fische geeignet sind, aber das erfordert etwas Mehraufwand.
  • Man sollte sich entscheiden, ob man das Aquarium offen oder geschlossen betreiben möchte. In offene Aquarien sollte man keine Fische einsetzen, die gern springen oder Tiere, wie z.B. Krebse oder Krabben, welche gern mal das Aquarium verlassen. Offene Aquarien sind in der Regel eher für Räume mit niedriger Luftfeuchtigkeit zu empfehlen, da es in Räumen mit bereits hoher Luftfeuchtigkeit aufgrund der Wasserverdunstung unter Umständen zu Schimmelbildung kommen kann.
  • Man sollte sich vor dem Kauf der Fische erst einmal gründlich über die Bedürfnisse der gewünschten Fische informieren. In Büchern, Internetforen, Zierfischverzeichnissen und  über  Vereine des VDA finden Sie vielfältige Informationen und erhalten Hilfe und Anregungen. Dabei sollten nicht nur die passenden Wasserwerte berücksichtigt werden sondern auch die Möglichkeiten der Vergesellschaftung unterschiedlicher Arten oder die Futteransprüche der verschiedenen Fische (Fische, welche nur Lebendfutter annehmen sind in der Pflege doch etwas anspruchsvoller). Auch sollte man vor dem Kauf der Fische sich über ihre Endgröße informieren (Fische passen sich größenmäßig nicht dem Aquarium an – sie sterben meistens nur früher in einem zu kleinen Aquarium, bevor sie überhaupt auswachsen können).  Schwarmfische sollte man niemals alleine halten, eine kleine Gruppe von mind. 6-10 Tieren sollte es immer sein. Es gibt aber auch revierbildende Fische, oder Einzelgänger, die keine Artgenossen dulden. Diese Dinge müssen alle berücksichtigt werden.

 

  • Bodengrund, Dekoration und Bepflanzung sollten dann auf die geplanten Fische abgestimmt werden. Während man für Fische, welche in hartem, alkalischen Wasser leben, kalkhaltigen Bodengrund und Lochgestein einsetzt, sollte man für Fische aus weichem, sauren Wasser auf  kalkhaltige Dekoration verzichten, passend wären dann Wurzeln und Bodengrund, welcher das Wasser nicht aufhärtet. Wenn man z.B. Panzerwelse pflegen möchte, sollte man eher feinen Bodengrund wählen, da sie an scharfen oder spitzen Steinen ihre Barteln verletzen können. Auch an ausreichend Versteckmöglichkeiten sollte man unbedingt denken.

 

  • Wichtig: Niemals Fische in frisches Wasser einsetzen!  Es muss sich erst eine Bakterienkultur (Nitrosomonas und Nitrobacter) aufbauen können, damit Schadstoffe im Wasser abgebaut werden. Bis es soweit ist, steigt der Nitrit-Wert im Aquarium an, erst wenn dieser seinen höchsten Wert erreicht hat (Nitrit-Peak) und wieder gesunken ist, so dass er nicht mehr nachweisbar ist, kann man Fische einsetzen. Dieser Prozess kann 3 -4 Wochen dauern (unter Umständen auch länger). Durch Zugabe von speziellen Bakterienkulturen oder „eingefahrenem“ Aquarienwasser kann man diesen Prozeß etwas verkürzen. Auf alle Fälle sollte man die Nitrit-und Nitratwerte vor dem Einsetzen von Fischen kontrollieren (Nitrit ist auch schon in kleinsten Mengen giftig – Nitrat-Werte sollten nicht über 25mg/Liter steigen).

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